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Wieder ein Abschnitt zuende

February 9th, 2010 No comments

So der Tag ist gekommen. Heute war nun mein letzter Arbeitstag. Ein etwas merkwürdiges Gefühl war es schon mich Schlussendlich zu verabschieden, meine Firmenausweis abzugeben und damit einen Schlussstrich in diesem Lebensabschnitt zu ziehen.

Rückblickend auf das letzte Jahr lässt sich nicht allzu viel sagen. Mit großer Vorfreude und Motivation bin ich im Februar gestartet. Habe einige schöne Erkundungen gemacht und vieles dazu gelernt. Etwas rumgekommen bin ich in Erlangen, Nürnberg, Mülheim, Irsching, Rotterdam aber wirklich ausgelastet war ich nie. Nun ist alles wieder vorbei und es erwartet mich erneut das Studium. Mal schauen was für Abenteuer mich in der Zeit und vor allem der zeit danach noch erwarten werden.

Jetzt sind es nur noch ein paar Tage. Am Freitag werde ich auch die Wohnung übergeben und mich wieder auf den Heimweg nach Bremen machen. Leider ist fürs Wochenende wieder Schnee und Glätte angekündigt worden. Damit werde ich wohl eine lustige Rutschpartie über die Autobahn haben.

Die letzten Tage werde ich aber mal in Ruhe genießen. Morgen Treffe ich mich noch mit einem alten Freund der hier “um die Ecke” wohnt und mit dem ich mich seit März schon mal treffen wollte. Sofern die Waschmaschine aufhört rum zu zicken kann ich meine Wäsche auch noch waschen. Ansonsten Hält mich Big Bang Theory, Lost, Heros, Simpsons und das ICQ bei Laune.

Das war eigentlich alles an Neuigkeiten für den Moment. Sobald ich mich zuhause wieder eingelebt hab und realisiere das alles wieder in einer anderen Gangart von statten geht, Berichte ich mal wieder mehr.

Das Leben in Rotterdam

November 28th, 2009 No comments

So die ersten Tage in Rotterdam habe ich nun schon hinter mir.
Nach der etwas chaotischen Anreise, verlief der Rest doch recht reibungslos.

Abends in Rotterdam angekommen habe ich mir ein Taxi ins Hotel genommen und erstmal einen Kollegen gesucht um mit ihm ein Bierchen zu trinken und raus zu finden, wie ich am nächsten Tag auf die Baustelle komme. Seit dem fahre ich jeden morgen mit irgendwem von Hotel aus mit und irgendwie immer wieder zurück. Dieser Zustand wird hier als “Fahrkonzept” betitelt. Das dazu passende “Wohnkonzept” sieht an sich vor, dass ich mir über einen Makler eine Wohnung suche und dort einziehe. Für 2 Monate eine Unterkunft zu finden mit allem drum und dran ist allerdings schwierig. Da sind die 1200-1500€ für eine Wohnung in Rotterdam (normale Preise hier) nicht mal das Problem.

Nun ja, die einfache Lösung dafür sieht vor, dass ich einfach im Hotel wohnen bleibe. Ist ja auch nicht so schlecht. Allerdings fällt damit die Möglichkeit zum Kochen weg und in der Minibar lässt sich auch nicht so viel stapeln. Wie viele Hotelbewohner wohl die Minibar weiter auffüllen, anstatt sich an den spärlichen und überteuerten Dingen darin zu vergreifen?

Auf der Arbeit läuft alles auch ganz angenehm, es gibt einiges zu tun. Nicht das ich in Hektik geraten würde. Aber kleinere Aufgaben mit etwas Verantwortung kann ich übernehmen. So lassen sich auch die 9 Stunden pro tag recht gut rumbekommen.

Nach der Arbeit trifft man sich mit Kollegen meist um irgendwas zu unternehmen. Am Dienstag sind wir in einem Sushi Restaurant gewesen um uns beim “All you can eat” den bauch voll zu schlagen. Fall jemand mal nach Rotterdam kommen sollte das ShabuShabu ist wirklich sehr empfehlenswert. Etwas Geduld wird aber benötigt, da man gut und gerne 1-2Stunden warten muss bevor man dort einen Platz bekommt.

Die anderen Tage habe ich dann eher etwas ruhiger angehen lassen. Nachdem ich es geschafft habe im Hotel an das Internet zu kommen (88€ pro Woche …), konnte ich wenigstens mit Skype günstig telefonieren. *phew*

Ein kurzer Ausflug am Donnerstag um endlich mal in einem Supermarkt essen einzukaufen ging dann allerdings schief. Die Aussage meines Kollegen, einfach da runter gehen und links siehst es dann, endete in einem 1Stunden Marsch durch Rotterdam, an vielen Coffeeshops und schon geschlossenen Supermärkten. Am Freitag stelle ich fest, er meinte nächste Links rein und dann 5 Minuten gerade aus. Aber aus Fehlern wird man ja Klug, so hatte ich wenigstens schon mal die Gelegenheit etwas von Rotterdam zu sehen.

Heute begann dann nun das erste Wochenende, da das Frühstück hier 18€ kostet, bin ich lieber auf einen Kaffee um die Ecke gegangen und habe anschließend meine kleine Sightseeing Tour gestartet. Leider wurde sie durch immer wieder auftretende Regenschauer etwas anstrengend. Dennoch hab ich ein paar schöne Ecken gefunden. Zudem konnte ich mit dem Euromast einen schönen Blick von Oben auf Rotterdam und seine schönen Häfen genießen.

Heute Abend geht es dann nochmal auf ein Bierchen irgendwo hin und morgen schaue ich mal, ob mir das Wetter weitere Touren erlaubt.
Das war es erstmal von den ersten Tagen  aus dem Land der Tulpen…

Ein paar kleine Bilder hab ich dann auch noch zu bieten:

Weihnachten in Rotterdam
Weihnachten in Rotterdam
Vor dem Bilderberg Hotel
Vor dem Bilderberg Hotel
Rotterdam Architektur Museum
Rotterdam Architektur Museum
Museums Park
Museums Park
Het Park Rotterdam
Het Park Rotterdam
Aussicht vom Euromast.<br />
Blick auf die Schwan Brücke
Aussicht vom Euromast.
Blick auf die Schwan Brücke
Aussicht vom Euromast.<br />
Blick auf Niederlands größtes Krankenhaus (Erasmus MC)
Aussicht vom Euromast.
Blick auf Niederlands größtes Krankenhaus (Erasmus MC)
Aussicht vom Euromast.<br />
Einfahrt zum Maastunnel
Aussicht vom Euromast.
Einfahrt zum Maastunnel
Aussicht vom Euromast.<br />
Blick auf den Het Park
Aussicht vom Euromast.
Blick auf den Het Park
Aussicht vom Euromast.<br />
Blickrichtung Königshaven
Aussicht vom Euromast.
Blickrichtung Königshaven
Aussicht vom Euromast.
Aussicht vom Euromast.
Aussicht vom Euromast.
Aussicht vom Euromast.
Aussicht vom Euromast.
Aussicht vom Euromast.
Het Park. Die Niederländer, Könige im Brückenbau
Het Park. Die Niederländer, Könige im Brückenbau
Montevideo. Das größte Wohnhochaus Rotterdams. Das M auf dem Dach ist auch eine Windrichtungsanzeige. Davor das World Port Center das kleine dazwischen ist das Hotel New York
Montevideo. Das größte Wohnhochaus Rotterdams. Das M auf dem Dach ist auch eine Windrichtungsanzeige. Davor das World Port Center das kleine dazwischen ist das Hotel New York
Veerhaven Rotterdam
Veerhaven Rotterdam
Rotterdam Erasmusbrug. Auch Der Schwan genannt
Rotterdam Erasmusbrug. Auch Der Schwan genannt
Rotterdam Brakse Bos.
Rotterdam Brakse Bos.
Bilderberg Parkhotel in Rotterdam
Bilderberg Parkhotel in Rotterdam
Bilderberg Parkhotel in Rotterdam
Bilderberg Parkhotel in Rotterdam
Bilderberg Parkhotel in Rotterdam
Bilderberg Parkhotel in Rotterdam

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen…

November 23rd, 2009 1 comment

Mit diesen Worten hatte ich mich damals als ich meinen Blog angefangen habe aus Bremen verabschiedet und habe mein Abenteuer in London begonnen. Dieser Satz hat viel Warheit in sich, denn damals konnte ich einiges schreiben und Berichten.

In den letzten Monaten ist es wieder mal recht still geworden auf diesem Blog, viel neues gab es auch nicht, was ich gerne ins Internet gebrüllt hätte. Wenn auch einige sehr schöne Momente mit einem wunderbaren Mädchen dabei waren, aber zu viel privates muss man hier ja nicht posten.

Warum nun plötzlich ein neuer Beitrag?
Nun nachdem ich schon lange darauf gewartet hatte, das mein Chef mich endlich mal ins Ausland schickt um den Job zu tun, für den ich mich beworben hatte, war es endlich mal so weit. Nach einem eher ernüchternden kurzen Aufenthalt in Irsching bei Ingolstadt sollte es diesmal nach Rotterdam gehen.

Die Niederlande. Wunderbar dachte ich mir. Nicht wirklich die exotischen Länder von denen ich vor fast einem Jahr mal geträumt hatte und auch kein Land, das ich nicht schon öfters betreten habe. Dennoch Rotterdam habe ich noch nie gesehen und dort zu arbeiten klingt einfach spannend.

Mein Einsatz soll bis Ende Januar gehen, genug Zeit also um neben dem Job auch das Nachtleben und die Sehenswürdigkeiten zu erleben.
Gesagt getan, heute war es dann so weit, ich habe meinen  Flug von Nürnberg nach Hamburg und von dort weiter nach Rotterdam angetreten.

Nach etwas Stress wegen ein paar letzten Dingen die ich mit meiner Wohnung noch regeln musste, war ich heute morgen um kurz vor 4 doch recht entspannt. Alles war soweit geklärt, ich brauchte nur noch zum Flughafen fahren und schauen was passiert.

Aber wie es nun mal ist. Es kommt erstens anders und zweites als man denkt. Mein Flug nach Hamburg hatte aufgrund des Sturmes (den ich allerdings verschlafen habe) gute 30 Minuten Verspätung. Durch die sorgsame Planung meines Firmeneigenen Reisecenters, habe ich damit meinen anschließenden Flug nach Rotterdam verpasst.
Naja Montag morgen halt, wann läuft da schon alles wie man es sich wünscht? Ich bin also in Hamburg durch den Flughafen gewandert, von Terminal 1 zu Terminal 2 wieder zu 1 wieder zu 2 runter nach oben zum hinsetzen und telefonieren, nach unten um mein Gepäck zu suchen. Wenigstens ging das einfach, hatte schon die Befürchtung es wäre sonst wo gelandet.
Aber ich schweife ab … weiter gelaufen Terminal 1 … Terminal 2 … Terminal 1 … Terminal 2

OK ich denke ihr könnte meinen Morgen nachempfinden, das sind übrigens gut 5 Minuten wandern immer.
Warum das alles? Na die Lufthansa sitzt in Terminal 2 mit ihrem Schalter und VHL in Terminal 1 und ich bin etwas ratlos hin und hergelaufen um erst Informationen zu bekommen, was ich nu machen sollte, wo ich mein Gepäck wieder bekomme, wann ich nu einen Ersatzflug kriegen kann, wer die kosten dafür übernimmt und um festzustellen, wie kompliziert eine Umbuchung von zwei unterschiedlichen Ticketsystemen am Montag morgen sein kann.

Netterweise hatte ich immer freundliche Mädels hinter den den Schaltern die einem auch weiterhelfen konnten (so gut es nun mal immer ging). Hab dann von Praktikantin zu Azubine bis frisch ausgelernt alles mal mitgenommen Heute.

Was ist bei all dem nu rausgekommen? Die Lufthansa übernimmt alle Gebühren, auch die Umbuchungsgebühren, die sich dank der verschiedenen Systeme nicht direkt übernehmen ließen. Zudem hab ich 2 Gutscheine bekommen von knapp 25€ damit ich hier nicht verhungere. Der Kaufman auf der Baustelle lächelte nur und sagte ich soll am besten heute abend direkt ins Hotel fahren und morgen erst auf die Baustelle kommen. Mein nächster Flug geht ja auch erst um 19:25.

Ich sitze also die nächsten 8 Stunden noch auf dem wunderschönen Flughafen in Hamburg, trinke Kaffee und bin dankbar eine Steckdose für den Moment zu haben.

Jaja … Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen …

Betriebsärztliche Untersuchung

March 30th, 2009 No comments

Am Wochenende war ich in Bremen und habe mir Lilly, den süßen kleinen Nachwuchs eines Freundes angeschaut und mal wieder "Hallo" daheim gesagt. Die beiden haben wirklich gute Arbeit geleistet, hoffe die kleine bleibt so friedlich wie sie bisher zu sein scheint.

Appropo daheim. Ich hab mich ja nun schon darauf Eingestellt rund 5h in Zug zu sitzen um nach Hause zu kommen, dank ICE und der guten Akkuleistung meines Laptops auch kein Problem. Die Sache mit der Pünktlichkeit muss die Bahn aber noch üben. Auf der fahrt Richtung Bremen, hatte der ICE nach Hannover gut 5 Minuten Verspätung und alle Reisenden mussten zu ihrem Anschlusszug sprinten. Auf der Rückreise waren es dann schon 20 Minuten. Gott sei dank musste ich in Nürnberg eh 45 Minuten warten bis mein Zug nach Erlangen fuhr. So blieb noch Zeit für einen kurzen Abstecher ins McDoof.

Aber zurück zum Thema. Heute war meine Einstellungsuntersuchung beim Betriebsarzt. Verlief soweit alles ganz gut. Hab gefühlte 10 Liter Blut gelassen, wurde neu geimpft, meine Brille verleiht mit 100% Sehstärke und meine Lungenfunktion ist die eines 26 Jährigen Rauchers. Also weit unter dem "normalen".

Nach der Untersuchung gabs dann noch etwas rumrennerei um alle Möglichen Dokumente loszuwerden und schwupps hatte ich Feierabend. Scheinbar konnte im Know How Center heute keiner was mit mir und meinem Kollegen anfangen.

Seis drum, da es heute endlich wieder halbwegs warm und sonnig war, hab ich das ganze mal genossen.

Die erste Weiterbildung

March 10th, 2009 1 comment

So das erste Wochenende ist dann auch überstanden. Hab am Samstag mit einem Freund aus der Gegend ein paar Kneipen abgeklappert und mir am Sonntag in ruhe die Erlanger Arcaden und die Innenstadt angeschaut.

Die letzten beiden Tage waren dann dazu da meinen ersten Fortbildungskurs zu beginnen. Nun ja recht nett, zumal wir einen Kollegen aus der Türkei dabei haben und so der Gesamte Kurs in englisch abgehalten wird. Der erste Tag war etwas unspektakulär, da wir nur im groben über die Funktionsweise von Gas und Dampfturbinen in Kraftwerken aufgeklärt wurden und das KKS Bezeichnungsystem kennen gelernt haben. Heute durften wir dann endlich an die Leittechnik ran. Schön das all das was ich in meiner Studienzeit gelernt habe, hier keine wirkliche Verwendung mehr findet. Hier gibt es Hochsprachen und entsprechende Programmoberflächen um nicht mit kryptischen AWL Anweisungen Maschinen nahen Code schreiben zu müssen.

Im großen und ganzen ist dieser Kurs aber sehr entspannend, die Atmosphäre ist freundlich, es gibt viel Kaffee und im Vergleich zum Studium macht es mehr Spaß. Dennoch ist der Lernoutput meiner Meinung nach höher.

Paar Infos am Rande. Ich habe langsam die Grenzen des O2 UMTS/HSDPA Netzes kennen gelernt. Abends bricht hier die Downloadrate auf GPRS Geschwindigkeit zurück und mit einem Ping von >1000 macht das surfen im Internet auch keine sonderliche Laune. Da freut es mich, das ich nach einem kurzen klönschnack mit dem Hotelbesitzer deren WLAN Netz kostenlos mitbenutzen darf. So kann ich immer gemütlich wechseln, falls O2 gerade wieder "streikt".

Die nächsten beiden Tage verbringe ich dann beim BRK um einen Erste Hilfe Kurs zu absolvieren. Anders als die schon lange zurückliegende kurzeinweisung bei meinem Führerschein, ist dieser Kurs dazu da hinterher wirklich helfen zu können.