Diesmal eine Nachricht aus der Linux Ecke auf diesem Blog.
Vorgestern habe ich mich dazu entschlossen Kubuntu 8.10 auf meinem Laptop zu installieren. Da ich mein Gutsy System vorher schon mit viel Handarbeit zerpflückt hatte, entschloss ich mich mal eine frische Neuinstallation zu machen.
Was soll ich sagen, ich bin ernsthaft begeistert. Der Installer schaut mittlerweile recht nett aus und die Installation ging ohne Probleme von statten.
Im vergleich zu vorher läuft auf meinem Thinkpad R61 nun nahezu alles “out-of-the-box” was ich vorher noch per Hand etwas einpflegen musste.
Was geht:
- Alle hotbuttons (außer dem ThinkVantage)
- Suspend-to-Ram
- Wireless ohne den nervigen bug, der meinen Router nach 1-7h abschmieren lässt
- Helligkeitsregelung mit Nvidia treibern
- Twinview einfach einstellen über das Nvidia-settingsmenü
- Synchronisation mit meinem WM5 PDA und Kontact! (Die wohl allerbeste Neuerung überhaupt)
Was noch nicht geht:
- Suspend-to-Disk (sollte aber lösbar sein)
- Fingersensor (ThinkFinger kann das USB Gerät nicht finden)
Ein kleines Problem habe ich noch mit dem Stromverbrauch, der mit eingeschaltetem Wlan bei etwa 20W liegt. Darum werde ich mich später mit Hilfe von Powertop kümmern.
Ansonsten läuft alles sehr stabil (KDE 3.5.9)
Lediglich die nightly Pakete von KDE4 zicken noch etwas rum, da Plasma recht häufig abstürzt. Das ist aber noch zu verzeihen. Schaunma mal wie das ganze ende Juli mit dem Final von KDE 4.1 oder etwas später mit KDE4.2 aussieht.
Heute habe ich meine beiden Pakete von Melanie abgeholt. Sie sind bereits am Freitag bei Schenker angekommen und haben damit grade mal 3 Tage gebraucht um von London aus den Weg nach Bremen zu finden.
Wer sich noch an meinen alten Blog Post über den Stress mit GLS erinnert wird merken, wir glücklich ich grade bin.
Noch schöner, diesmal sind die Pakete angekommen, als währen sie mit Watte eingepackt versendet worden. Hingegen sind meinen GLS Pakete aufgeschlitzt und mit langer Verspätung eingetroffen. Zudem hat mein Drucker wohl bei einem Sturz einen mitbekommen.
Zudem ist Heute der vierte Wii Fit Tag. Noch immer hab ich die Motivation mich täglich auf das Brett zu stellen. Mein “errechnetes WiiFit” alter sank von 31 auf 23 und langsam falle ich auch beim Yoga nicht mehr um.
Als Belohnung für das bestandene Jahr in London habe ich mir MarioKart und Wii Fit bei Amazon bestellt.

Es gibt so viele Menschen, die immer was an der Wii zu meckern finden. Zugegeben die Grafik ist wirklich Müll. Aber wenn man mit dem WiiWheel seinen kleinen flitzer bewegt oder auf dem Balance Board Snowboard fährt, merkt man auch warum die Wii so gut verkauft wird.
Mal abgesehen von dem Spaß, habe ich mir Wii Fit allerdings auch gekauft, weil ich Faul bin. Ich gehe zwar hin und wieder Joggen, aber bis in ein Fitnessstudio habe ich es bisher nie geschafft.
Mal schauen inwiefern mich die Wii motivieren kann und ob man nach einiger Zeit wirklich ein Resultat bekommt. Was mir bisher aufgefallen ist, das die Trainer etwas viel reden. Dies geht einem irgendwann etwas auf die nerven. Zudem ist die “piepsige” Stimme des Wii Boards besonders beim “Ich meeesssseee” leicht grausig.
Starten tue ich zumindesten mit einem BMI von 19,8 und völlig unsportlich. Mal sehen wie das ganze in ein paar Monaten aussieht. Mein Ziel ist es nicht wirklich abzunehmen, aber ein besseres Gleichgewicht zu erlangen und allgemein etwsa fitter zu werden.
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Meine 9 Monate in London sind nun um. Es war die wohl beste Erfahrung meines Lebens und eine Zeit die ich nie missen wollte.
Die Zeit in London hat mich dazu gebracht MSN zu nutzen, Facebook zu lieben, Englisch zu lernen, London besonders bei Nacht zu erleben, eine größere Uni zu besuchen, viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennen zu lernen, neue Freunde zu finden, zu kochen, selbst einkaufen zu müssen und so weiter und so weiter.
Es ist nie wirklich langweilig geworden, sofern man nicht in einer Vorlesung gesessen hat.
Nu bin ich wieder daheim und das Erste was ich gestern Abend vermisst habe war das zusammensitzen in Jb’s Küche und des essen von Melanie. Zudem ein schöner Käsekuchen als Nachtisch während wir zusammen Tarot spielen und über Gott und die Welt Quatschen.
Ich freue mich jetzt schon die ersten in ein paar Wochen wieder zu sehen.
Als kleiner Nebeneintrag:
Obwohl ich bloggen nie mochte (meistens Berichten Leute über Dinge die keine Sau interessieren, so wie dieser Blog hier) habe ich es auf “stolze” 83 Einträge gebracht.
Derzeit stellt sich mir nur noch die Frage, ob ich diesen Blog weiter führen werde oder nicht. Den Webspace habe ich noch bis 2009 und nutze ihn eh um für OpenStreetMap ein paar Dinge bereitzustellen.
Langsam ist es soweit sich von allem hier zu verabschieden. Den letzten gemeinsamen Tag mit Dana hab ich mit ihr, Jb und Mel im London Aquarium und abends im Walkabout verbracht.
Falls zufällig jemand mal auf die Idee kommt dieses Aquarium zu Besuchen, hier ein kleiner Tip von mir: Tut es nicht. Die paar kleinen Fische die lohnenswert waren, rechtfertigten den Preis von 11.50 Pfund für Studenten wirklich nicht. Alles in allem, war das Aquarium einfach zu klein und man ist mehr in einem Keller rumgelaufen als in einer “Unterwasserwelt”
Der Abend im Walkabout war auch merkwürdig, wir waren fast alleine mit unserer Gruppe da und die Musik war wie immer das selbe. Am ende des Abends hab ich dann auch raus gefunden warum. Das Walkabout darf Mittwochs nur immer ein Mix aus den selben 40 Liedern spielen. Das erklärt dann auch warum der DJ immer so gelangweilt aussah und warum kaum noch einer dort hingeht.

Gestern haben Mel und ich dann schlussendlich Dana zu ihrem Eurostar gebracht. Ich bin zwar kein Mensch, der nahe am Wasser gebaut ist, doch dies war ein trauriger Moment. Zu sehen wie jemand mit dem man 9Monate jeden Tag verbracht hat auf “nimmer Wiedersehen” verschwindet. Naja es gibt ja noch Facebook, MSN und Telefon. Zudem werden Mel und ich ende Juli schon wieder nach Paris reisen um unsere beiden Franzosen zu besuchen.
Den Abend haben wir dann mit den restlichen Leuten in Mels Küche verbracht. Heute ist dann putzen angesagt. Meine äußerst zuvorkommenden Mitbewohner waren so nett mir eine dreckige Küche als Abschiedsgeschenk da zu lassen, die ich sauber machen darf.
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